John Legere: "Ich liebe den Sieg – besonders wenn andere dabei als Verlierer dastehen"

Der CEO von T-Mobile US über seinen unkonventionellen Führungsstil, der dem Unternehmen den Erfolg zurückbrachte

Sein exzentrischer Auftritt mit schulterlangem Haar, silberner Halskette, Armbändern, magentafarbenem Shirt und schwarzer Kapuzenjacke passt gut zu seinem Führungsstil: aggressive Preispolitik, provozierende Werbung und gelegentlich "regelrechte Schimpftriaden" gegen die Konkurrenz. Die Rede ist von John Legere, CEO von T-Mobile US. In seinem Beitrag in der neuen Ausgabe des Harvard Business Managers (Erscheinungstag 14. Februar) beschreibt er ausführlich, wie seine unkonventionellen Strategien dem Konzern den Erfolg zurückgebracht haben und sich der Kundenstamm innerhalb von drei Jahren von 33 auf 69 Millionen mehr als verdoppelte.

Provokation und exzentrische Selbstinszenierung gehören für Legere zum Tagesgeschäft: "CEOs großer Konzerne sind meist sehr diplomatisch. Sie äußern sich in der Öffentlichkeit niemals negativ über ihre Wettbewerber, und viele sprechen nicht einmal deren Namen aus. Das ist ein altmodischer Ansatz; ich bin da ganz anders." Allerdings gibt es für den Unternehmenschef in der Kommunikation, sei es in der Werbung, den sozialen Medien oder in öffentlichen Stellungnahmen, durchaus Grenzen, die er nicht überschreitet. "Im Gegensatz zu manchen Präsidentschaftskandidaten mache ich keine Witze über die Familien meiner Widersacher."


Hamburg, 13. Februar 2017

Harvard Business Manager
Kommunikation
Michael Grabowski
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